Das Ensemble Tonspuren erkundet in unterschiedlichen Besetzungen Verbindungen zwischen Musik und Kunst. Hinzu kommen sparten-übergreifende Projekte mit anderen Künsten und Künstlern.

Improvisation und Live-Malerei führen auf verschlungenen Wegen in unbekanntes Terrain. Die vielfältigkeit der Musik alter und neuer Musik sowie die Malerei in der Tradition des Zen sind Ausgangspunkt, Station oder Ziel .

 

Das Tonspur Ensemble sind

Beate Simon (Malerei), Ronald Poelman (Klavier) und Guido Eva (Violine).

Tonspuren  Ensemble


Sonntag 21.1., 16 Uhr

Der Klang der Stille

Violine - Klavier - Live-Malerei - Tao-Verse

 

Kann Stille klingen? Wie und wodurch?

In welchen Farben?

 

Im Wechselspiel von Musik und Bildern wird der Klang der Stille hör-, sicht- und erfahrbar: in inneren wie äußeren Räumen, als Form und Hintergrund, als Zeichen und Botschaft.

 

Wenige Elemente bilden dabei den Ausgangspunkt für Reisen durch farbenreich schimmernde Tongewebe, die sich zu faszinierenden Klangwelten entwickeln.

Improvisationen ziehen Verbindungslinien zwischen Kompositionen von John Cage, Arvo Pärt, Erik Satie und anderen. Guido Eva und Ronald Poelman schöpfen dabei aus einer Fülle unterschiedlicher Stile und Motive: Schwebende Melodien verwandeln sich in pulsierende Rhythmen, klassische Formen wechseln mit freien Melodiebögen orientalischer Prägung, zerbrechliche Klanggebilde balancieren an den Geräusch-Klang-Grenzen der Neuen Musik.

 

Diese Klangspuren werden sichtbar in der Malerei von Beate Simon. Ihre klare, reduzierte Bildsprache steht dabei in der Tradition des Zen.

 

Mit lebendigem Forschergeist, Wachheit und Präsenz nimmt das Tonspur Ensemble das Publikum mit auf eine Entdeckungsreise entlang neuer Pfade des Hörens und Sehens.